B 191: Ersatzneubau der Löcknitz-Brücke bei Dömitz wird vorbereitet

Nr.151/21  | 29.11.2021  | SBV  | Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Auf der Bundesstraße 191 haben die vorbereitenden Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke über die Löcknitz bei Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) begonnen. Für die Umfahrung der Baustelle wird aktuell eine Baustraße eingerichtet.

Der geplante Neubau entsteht westlich der bestehenden Brücke, die nach der Fertigstellung zurückgebaut wird. Die Bauzeit beträgt nach jetzigem Planungsstand rund 18 Monate. Die Kosten liegen bei circa sechs Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Der Ersatzneubau ist erforderlich, weil die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit der vorhandenen Brücke beeinträchtigt ist. Das Bauwerk wurde im Jahr 1970 als massive Fünf-Feld-Brücke errichtet. Es besteht aus zwei Teilbauwerken – aus einer Straßenbrücke und aus einer später angebauten Radwegbrücke. Die Über- und Unterbauten weisen inzwischen zahlreiche Schäden auf, so dass die Dauerhaftigkeit des Gesamtbauwerks nicht mehr gegeben ist.

Das neue Brückenbauwerk ist ein flach gegründeter Spannbeton-Dreifeld-Plattenbalken auf Kastenwiderlagern mit Parallelflügeln mit einer Gesamtstützweite von 64,30 Metern. Die B 191 wird mit einer Fahrbahnbreite von acht Metern und einer Länge von 611 Metern ausgebaut. Der straßenbegleitende Radweg wird 2,50 Meter breit sein.

Während der Bauarbeiten läuft der Verkehr weiter über die alte Brücke. Somit kann auf die Errichtung einer aufwendigen Behelfsbrücke mit hohen, nur bauzeitlich zu erstellenden Straßendämmen verzichtet werden.