B 103: Arbeiten zwischen Sarmstorf und Kritzkow früher fertig
Die neue Fahrbahndecke auf der Bundesstraße 103 zwischen Sarmstorf und der Kreuzung am Gewerbegebiet Kritzkow (Landkreis Rostock) ist rund anderthalb Wochen früher fertig als geplant. Der Asphalt ist bereits eingebaut, aktuell werden noch Bankette, Fugen und Markierung fertiggestellt. Die Vollsperrung kann daher voraussichtlich schon am Mittwoch, 8. Juni 2022, im Laufe des Tages aufgehoben werden.
Im Anschluss beginnt ab Montag, 13. Juni 2022, die Sanierung des letzten Abschnittes auf der Strecke von der Kreuzung des Gewerbegebietes Kritzkow bis zur Anschlussstelle Laage an der Autobahn 19. Die Arbeiten werden hier unter halbseitiger Verkehrsführung mittels Baustellenampeln durchgeführt und sollen bis zum Monatsende abgeschlossen sein.
Hintergrund: Die Fahrbahndecke auf der Strecke zwischen Ortsausgang Güstrow und der Anschlussstelle der Autobahn 19 ist vielfach geflickt und aufgrund ihres schlechten Zustandes instandsetzungsbedürftig gewesen. Es sind daher eine neue Deck- und Binderschicht aufgebracht sowie Verbesserungen an den Nebenanlagen vorgenommen worden.
Aufgrund von Bauarbeiten der Stadt Güstrow und der Sperrung der Brücke über die Autobahn 19 ist der Bauablauf der Gesamtmaßnahme in der Vergangenheit mehrfach umgestellt worden. Ziel war dabei, die notwendigen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden so weit wie möglich zu reduzieren. So wurde die Sanierung der Fahrbahndecke vom Ortsausgang Güstrow bis zur Kreuzung Sarmstorf im vergangenen Herbst durchgeführt, als durch die Brückensperrung rund 50 Prozent weniger Fahrzeugverkehr auf der Strecke unterwegs war. Die Arbeiten zwischen Sarmstorf und der Anschlussstelle der Autobahn sind hingegen erst nach der Brückensperrung aufgenommen worden, weil das Gewerbegebiet Kritzkow und die Ortschaften entlang der B 103 durch die Teilsperrung der Anschlussstelle vorher nur eingeschränkt erreichbar waren.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland. Die Arbeiten werden durch die Firma Eurovia durchgeführt.
