B 208: Zwischen Schönhof und Bobitz entsteht ein neuer Radweg
Mehr Verkehrssicherheit und bessere Verbindungen für den Radverkehr
Das Straßenbauamt Schwerin plant den Bau eines neuen Radweges entlang der Bundesstraße 208 zwischen Schönhof und Bobitz (Landkreis Nordwestmecklenburg). Ziel des Vorhabens ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und eine durchgehende, sichere Verbindung für den Radverkehr zu schaffen.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 9. Februar 2026, mit Baumfällungen sowie dem Rückschnitt von Hecken und Buschwerk. Diese vorbereitenden Maßnahmen werden spätestens bis Ende Februar abgeschlossen. Im Anschluss starten – abhängig von der Witterung – die eigentlichen Bauarbeiten. Sie werden abschnittsweise und in mehreren Bereichen zwischen den Ortslagen Schönhof und Bobitz parallel durchgeführt. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant.
Für die Arbeiten sind in den Bereichen Schönhof, Ziegelei, Vierhusen und Bobitz halbseitige Verkehrsführungen mit Ampelregelung auf der B 208 erforderlich. Zusätzlich ist für die Herstellung und Nutzung von Baustellen- und Ackerzufahrten sowie für Materiallieferungen mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Während der Arbeitszeiten wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt.
Der rund 2,9 Kilometer lange, fahrbahnbegleitende Radweg beginnt etwa 100 Meter vor dem Ortsausgang Schönhof und verläuft nördlich der B 208 zunächst überwiegend über freie Ackerflächen. Im Bereich der Ziegelei wird während der Ferienzeit die Buswendschleife ausgebaut. Anschließend wird der Radweg größtenteils zwischen der bestehenden Fahrbahn und den angrenzenden Grundstücken geführt, unter anderem auch im Bereich Vierhusen. Nach dem Ortseingang Bobitz quert der Radweg die Gemeindestraße in Richtung Neuhof und endet rund 20 Meter hinter dieser Einmündung. Der Radweg wird überwiegend asphaltiert.
Zwischen der Ziegelei und Bobitz wird zudem die Trinkwasserleitung vollständig erneuert und im Bereich des neuen Radweges neu verlegt. Die Maßnahme wird als Gemeinschaftsprojekt mit dem Zweckverband Wismar, der Gemeinde Testorf-Steinfort sowie der Gemeinde Bobitz umgesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro. Davon trägt das Land Mecklenburg-Vorpommern etwa 1,75 Millionen Euro, der Zweckverband Wismar rund 370.000 Euro und die beteiligten Gemeinden zusammen etwa 100.000 Euro.
Für die mit der Maßnahme verbundenen Einschränkungen bittet das Straßenbauamt Schwerin alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.
