L 11: Arbeiten bei Kuchelmiß starten neu

Vollsperrung ab 23. Februar 2026 erforderlich

Nr.02/26  | 06.02.2026  | SBA HST  | Straßenbauamt Stralsund

An der Landesstraße 11 bei Kuchelmiß (Landkreis Rostock) haben Ende Januar 2026 die Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Gewölbebrücke über die Nebel begonnen (siehe unsere Pressemitteilung vom 23. Januar 2026). Die Arbeiten zur Baufeldfreimachung mussten jedoch witterungsbedingt vorübergehend eingestellt werden.

Voraussichtlich am Montag, 23. Februar 2026, werden die vorbereitenden Arbeiten wieder aufgenommen. Sie sollen bis Samstag, 28. Februar 2026, abgeschlossen sein. Damit die Arbeiten sicher und zügig durchgeführt werden können, ist in diesem Bereich eine Vollsperrung der L 11 erforderlich. Ab Montag, 2. März 2026, schließen sich unter Aufrechterhaltung der Vollsperrung die weiteren Bauarbeiten an. Die Fertigstellung des Ersatzneubaus ist bis Ende April 2027 geplant.

Die Umleitung wird ausgeschildert: über die L 11 Richtung Teterow, weiter über die B 104 Richtung Klues und anschließend über die L 37 Richtung Krakow am See zurück auf die L 11 Richtung Kuchelmiß – und umgekehrt.

Hintergrund

Das Straßenbauamt Stralsund plant an dieser Stelle den Ersatzneubau der Gewölbebrücke über die Nebel. Die Brücke wurde 1907 gebaut. Sie ist im Bereich des Bauwerks und an den Seiten stark beschädigt. Auch der Randbereich hat sich stellenweise gesetzt. Deshalb kann die Brücke seit mehreren Jahren nur noch einspurig befahren werden.

Geplant ist ein Ersatzneubau, bei dem das historische Gewölbe erhalten bleibt. Dafür wird der Straßendamm bis auf das Gewölbe abgetragen. Anschließend wird eine neue Brücke über dem bestehenden Gewölbe gebaut und optisch angepasst. So bleibt das historische Bauwerk erhalten und fügt sich weiterhin gut in die Landschaft ein.

Witterungsbedingt kann es weiterhin zu Terminverschiebungen kommen.

Die Arbeiten werden durch die Firma Matthäi aus Leezen ausgeführt. Die Kosten betragen knapp 2,2 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

Das Straßenbauamt Stralsund bittet um Verständnis und darum, sich auf die Änderungen einzustellen. Die Maßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur.