L22/L222: Arbeiten an Kreuzung in Franzburg

Erreichbarkeiten sichergestellt

Nr.17/26  | 15.04.2026  | SBA HST  | Straßenbauamt Stralsund

Die Stadt Franzburg (Landkreis Vorpommern-Rügen) und das Straßenbauamt Stralsund erneuern die Kreuzung Thälmann-Straße / Abtshäger Straße. Die Federführung für den grundhaften Ausbau des Knotenpunkts liegt bei der Stadt Franzburg. Die Arbeiten beginnen am Montag, 20. April 2026, und enden voraussichtlich Ende November 2026.

Während der Arbeiten wird unter anderem der vorhandene Asphalt abgefräst, das Natursteinpflaster aufgenommen und durch neuen Asphalt ersetzt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger, werden auf den Landesstraßen zusätzliche Verkehrsinseln als Querungshilfen gebaut. Dafür wird der Kreuzungsbereich geringfügig verbreitert. Die grundsätzliche Geometrie bleibt jedoch erhalten, sodass sich keine wesentlichen Änderungen in der Verkehrsführung ergeben.

Die Durchführung der Bauarbeiten erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Während dieser Zeit wird der überörtliche Verkehr durch eine weiträumig ausgeschilderte Umleitung an der Baustelle vorbeigeleitet, sodass die betroffenen Bereiche entlastet werden und der Verkehrsfluss aufrechterhalten bleibt.

Die Erreichbarkeit innerhalb der Stadt wird während der Bauarbeiten durch den Einsatz von Bauampeln sowie durch halbseitige Verkehrsführungen sichergestellt. Dadurch bleiben die wichtigsten Ziele in der Innenstadt für Anwohner, den öffentlichen Personennahverkehr und Versorgungsunternehmen trotz bestehender Einschränkungen weiterhin erreichbar. Temporär wird der Verkehr auch durch die Innenstadt über die Ernst-Thälmann-Straße geführt. Der verkehrsberuhigte Bereich bleibt auch während der Bauarbeiten erhalten. Die Tempo-30-Zone sowie die bestehende Gewichtsbeschränkung werden aufrechterhalten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Im Zuge des Einbaus der Asphaltdeckschicht ist eine Vollsperrung der Baustelle für etwa eine Woche unvermeidlich. In diesem Zeitraum ist keine Durchfahrt möglich, sodass der Verkehr vollständig umgeleitet werden muss. Sobald das Zeitfenster für den Asphalteinbau bekannt ist, informiert die Stadt Franzburg erneut.

Die Arbeiten werden durch die IBW Baugesellschaft mbH aus Pritzwalk ausgeführt. Die Kosten betragen rund 479.000 Euro und werden gemeinschaftlich vom Land Mecklenburg-Vorpommern (circa 356.000 Euro) und der Stadt Franzburg getragen.

Die verkehrlichen Einschränkungen während der Bauzeit wurden auf ein Mindestmaß reduziert, so dass alle ansässigen Gewerbeeinrichtungen wie zum Beispiel Einkaufsmärkte und Autowerkstätten erreichbar bleiben. 

Die Stadt Franzburg und das Straßenbauamt Stralsund bitten um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen. Die Baumaßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur und soll die Verkehrssicherheit erhöhen.