B 194: Straßenbau zwischen Poggendorf und A 20 beginnt im Mai

Ab Anfang Mai 2026 wird die Fahrbahn der Bundesstraße abschnittsweise erneuert.

Nr.18/26  | 22.04.2026  | SBA HST  | Straßenbauamt Stralsund

Am Montag, 4. Mai 2026, beginnt die Erneuerung der Fahrbahndecke an der Bundesstraße 194 zwischen Poggendorf und der Anschlussstelle A 20 Grimmen-Ost am Gewerbegebiet Pommerndreieck (Landkreis Vorpommern-Rügen).

In diesem Streckenbereich weist die Fahrbahn Längsrisse und Ausmagerungen im Asphalt auf, in einzelnen Bereichen wurde sie bereits mehrfach geflickt.

Auf einer Länge von etwa 4,7 Kilometern lässt das Straßenbauamt Stralsund die oberen Asphaltschichten zunächst abfräsen und dann neu aufbringen.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2026 und erfolgen unter Vollsperrung. Grund dafür ist, dass die vorhandenen Straßenbreiten nicht ausreichen, um die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung durchzuführen und gleichzeitig die Sicherheit der Beschäftigten sowie der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.

Um den betroffenen Anliegern die Zufahrt zu ihren Grundstücken zu ermöglichen, wurde die Baustrecke in vier aufeinanderfolgende Bauabschnitte unterteilt.

Im Kreuzungsbereich des letzten Bauabschnitts sollen die Anliegerverkehre vom und zum Gewerbegebiet Pommerndreieck einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden.  Eine Nutzung der Ein- und Ausfahrten der A 20 wird dann nur eingeschränkt möglich sein.
Die Autobahn GmbH des Bundes nutzt diese Gelegenheit und wird zeitgleich die Einfahrt zur A 20 in Fahrtrichtung Lübeck erneuern.

Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitung von der B 109 aus Richtung Greifswald über die Kreisstraße NVP 20 ab Griebenow, über die L 30 nördlich von Kaschow bis zur Kreuzung der B 194 mit der L 30 und umgekehrt eingerichtet. Ab Poggendorf wird der Verkehr über die L 26 bis Griebenow und weiter, wie zuvor beschrieben, umgeleitet. Auch diese Umleitung gilt für die Gegenrichtung.

Mit dem Öffentlichen Personennahverkehr wurden gesonderte Regelungen abgestimmt. Insbesondere soll der Schülerbusverkehr in den Morgenstunden zum Schulbeginn aufrecht erhalten bleiben. Für den Nachmittagsverkehr und die übrigen Zeiten werden Ausweichstrecken eingerichtet bzw. Ersatzbusse eingesetzt. Hierzu wird der VVR noch weitere Informationen bekanntgeben. Die Grundstücke für Anwohner, Versorger und Rettungsdienste sollen in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma weitgehend erreichbar sein.

Die Arbeiten werden durch die Firma ASA Bau GmbH aus Greifswald durchgeführt. Die Baukosten in Höhe von ca. 1,5 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Informationen zur Baumaßnahme finden Sie ab Baubeginn auch auf der Internetseite der Straßenbauverwaltung MV www.strassen-mv.de/de/verkehrsinfos/baustellenkarte/.

Das Straßenbauamt Stralsund bittet um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen und eine angepasste Reiseplanung. Die Baumaßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur.