L 04: Ausbau der A-24-Anschlussstelle Wittenburg Süd
Neuer Kreisverkehr soll Verkehrssicherheit erhöhen
Das Straßenbauamt Schwerin plant den Ausbau des Knotenpunktes L 04/A 24 an der Anschlussstelle Wittenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern. Der bestehende Knotenpunkt gilt als Unfallhäufungsstelle und soll deshalb zu einem Kreisverkehr umgebaut werden.
Bevor diese Arbeiten beginnen können, wird zunächst eine rund 1,8 Kilometer lange Umfahrung hergestellt. Die Arbeiten dafür beginnen am Montag, 1. Juni 2026, und sollen voraussichtlich bis Freitag, 28. August 2026, abgeschlossen sein. Während dieser ersten Bauphase sind keine Verkehrseinschränkungen vorgesehen.
Die Umfahrung soll den Verkehr während der anschließenden Vollsperrung am Baufeld vorbeiführen und damit lange Umleitungen vermeiden (siehe Umleitungsplan in der Anlage). Die Umfahrung ist für alle Verkehrsarten nutzbar. Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende werden am Rand des Baufeldes vorbeigeführt.
Die Vollsperrung der L 04 beginnt am Montag, 31. August 2026. Sie soll voraussichtlich bis Freitag, 27. November 2026, dauern. In diesem Zeitraum werden der Knotenpunkt L 04/A 24 zum Kreisverkehr ausgebaut, die Ein- und Ausfahrt der A 24 instand gesetzt sowie Arbeiten an der L 04 im Bereich der Anschlussstelle ausgeführt.
Während der Vollsperrung sind auch einzelne Verbindungen an der A 24 betroffen. Die Abfahrt Wittenburg aus Richtung Hamburg ist dann nicht möglich. Verkehrsteilnehmende nutzen stattdessen die Anschlussstellen Zarrentin oder Hagenow. Auch die Auffahrt Wittenburg in Fahrtrichtung Berlin ist gesperrt. Hier stehen ebenfalls die Anschlussstellen Zarrentin oder Hagenow zur Verfügung.
Die Maßnahme ist insbesondere für die Anbindung der Stadt Wittenburg, der Gewerbe- und Industriestandorte sowie der Verbindung in Richtung Hagenow von Bedeutung. Nach Abschluss aller Bauphasen wird die Umfahrung nicht dauerhaft für den öffentlichen Durchgangsverkehr freigegeben. Außerhalb der Nutzungszeiten für die geplanten Baumaßnahmen wird sie durch Schranken gesperrt.
Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich bis Donnerstag, 31. Dezember 2026, abgeschlossen sein.
Die Arbeiten werden durch STRABAG ausgeführt. Die Kosten betragen circa 2,75 Millionen Euro und werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie vom Bund getragen.
Das Straßenbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
