L 21: Fahrbahn zwischen Martensdorf und Nienhagen wird erneuert

Land investiert rund 735.000 Euro in Verkehrssicherheit und Fahrbahnzustand

Nr.30/26  | 23.06.2026  | SBA HST  | Straßenbauamt Stralsund

Das Straßenbauamt Stralsund plant, die Landesstraße L 21 zwischen Martensdorf und Nienhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen zu erneuern. Grund dafür sind Schäden an der Fahrbahn. Dazu gehören Längs- und Querrisse, Randabbrüche sowie leichte Versackungen im Asphalt. Außerdem befinden sich im Streckenverlauf drei Kurvenbereiche. Eine S-Kurve ist eine sogenannte Unfallhäufungsstelle. Deshalb wird die Verkehrssicherheit in diesem Bereich verbessert.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 6. Juli 2026, und dauern voraussichtlich bis Samstag, 8. August 2026. Erneuert wird die Fahrbahndeckschicht auf einer Länge von rund sechs Kilometern. Dafür wird die vorhandene Fahrbahndecke etwa vier Zentimeter tief abgefräst und anschließend neu aufgebaut. Die Busaufstellfläche bei Nienhagen Hof wird barrierefrei ausgebaut. Danach wird die Fahrbahnmarkierung erneuert.

Damit die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden können, ist mit Baubeginn eine abschnittsweise Vollsperrung für den Durchgangsverkehr erforderlich. Eine halbseitige Verkehrsführung ist nicht möglich. Grund dafür sind die vorhandenen Straßenbreiten. Sie reichen nicht aus, um die Arbeiten sicher auszuführen und gleichzeitig die Sicherheit der Beschäftigten sowie der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.

Die Umleitung erfolgt über das Bundes- und Landesstraßennetz. Sie führt je nach Fahrtrichtung über Karnin (B 105), Velgast (L 212) und Richtenberg (L 192) beziehungsweise über Stralsund (B 105), Negast (B 194) und Steinhagen (L 192).

Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Daher können sich die genannten Termine noch verschieben. Aktuelle Informationen sind ab Baubeginn in der Baustellenkarte der Straßenbau- und Verkehrsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern unter  www.strassen-mv.de/karte abrufbar.

Die Arbeiten werden durch die Firma Eurovia Verkehrsbau GmbH ausgeführt. Die Kosten betragen circa 735.000 Euro und werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern getragen.

Das Straßenbauamt Stralsund bittet um Verständnis und eine angepasste Reiseplanung. Die Maßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur und der Verbesserung der Verkehrssicherheit.