B 109: Fahrbahn zwischen Greifswald und Griebenow wird instand gesetzt
Bund investiert rund 1,6 Millionen Euro
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant, die Fahrbahn der Bundesstraße 109 zwischen der Ortsumgehung Greifswald und Griebenow instand zu setzen. Ausgenommen ist der Kreuzungsbereich unmittelbar bei Levenhagen (B 109/K 7/K 4), sodass die Ortschaft während der gesamten Bauzeit erreichbar bleibt.
Der knapp 5,2 Kilometer lange Streckenabschnitt hat aufgrund von Unebenheiten, zahlreichen Flickstellen und fortschreitender Rissbildung das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 31. August 2026, und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2026. Der parallel verlaufende Radweg ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.
Die Arbeiten beginnen mit der Einrichtung der Verkehrssicherung. Daran schließen sich unmittelbar die Fräs- und Asphaltarbeiten an, die unter Vollsperrung durchgeführt werden. Der Baubereich muss daher ab Montag, 31. August 2026, voraussichtlich für rund vier Wochen für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Die vorhandene Fahrbahnbreite reicht nicht aus, um die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung auszuführen und gleichzeitig die Sicherheit der Beschäftigten vor Ort sowie der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Die Umleitung führt über Dersekow (L 261), Poggendorf (B 194) und Kandelin (L 26) zurück zur B 109 sowie in umgekehrter Richtung (siehe Umleitungsplan in der Anlage).
Die unmittelbar betroffenen Anliegerinnen und Anlieger im Baubereich werden von der Baufirma per Postwurfsendung über die Vollsperrung informiert. Für die Erreichbarkeit der Grundstücke im Baufeld werden individuelle Lösungen abgestimmt.
Auch der öffentliche Personennahverkehr ist von der Vollsperrung betroffen. Für die betroffenen Linien wurden individuelle Lösungen vereinbart.
Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann sich der Zeitraum der Vollsperrung noch ändern. Über mögliche Änderungen wird rechtzeitig informiert.
Nach dem Asphalteinbau werden die Restarbeiten voraussichtlich ab Montag, 28. September 2026, in Form sogenannter Tagesbaustellen ausgeführt. Der Verkehr wird dabei mithilfe einer Ampelregelung halbseitig am jeweiligen Baufeld vorbeigeführt. Zu den Restleistungen gehören unter anderem Bankettarbeiten, der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung.
Die Arbeiten werden von der Firma KEMNA aus Schwerin ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
Das Straßenbauamt Neustrelitz bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und darum, ihre Reiseplanung entsprechend anzupassen. Die Maßnahme dient dem Erhalt der Infrastruktur.
